Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit
Wenn die Tage schwer werden – und selbst kleine Dinge Kraft kosten.
Manchmal fühlt sich alles gedämpft an. Die Freude fehlt, der Antrieb auch. Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie aus diesem Grau herausfinden – und wo Sie anfangen sollen. Sie dürfen sich dabei Unterstützung holen. Gemeinsam schauen wir, was Sie gerade belastet und was Ihnen wieder Halt geben kann.
Erstgespräch vereinbaren- Vertraulich
- Individuell
- In Ihrer Sprache
Auch nach grauen Tagen kann wieder mehr Licht in Ihren Alltag kommen.
Wenn die Stimmung gedrückt bleibt
Jeder Mensch kennt Tage, an denen die Stimmung gedrückt ist. Das gehört zum Leben dazu. Schwer wird es, wenn die Niedergeschlagenheit länger bleibt – und sich wie ein Schleier über Arbeit, Beziehungen und Freizeit legt.
Oft kommen Antriebslosigkeit, Müdigkeit und das Gefühl hinzu, dass nichts mehr richtig Freude macht. Manche Menschen merken es zuerst am Körper, andere an ihren Gedanken: „Ich schaffe das nicht“ oder „Es lohnt sich ja doch nicht.“ Hinter solchen Phasen stehen häufig Belastungen, Verluste oder Veränderungen, die noch keinen Platz bekommen haben.
Woran Sie es merken können
So beschreiben viele Menschen Phasen, in denen alles schwerer wird:
- Gedrückte Stimmung über viele Tage
- Antriebslosigkeit und Erschöpfung
- Weniger Freude an Dingen, die sonst guttun
- Veränderter Schlaf – zu wenig oder sehr viel
- Rückzug von Familie und Freunden
- Grübeln, Selbstzweifel und Schuldgefühle
Hält die Niedergeschlagenheit über Wochen an oder wird sie sehr stark, lassen Sie dies bitte ärztlich abklären.
Wie ich Sie begleiten kann
Wenn alles schwer wirkt, braucht es zuerst einen Ort, an dem Sie nichts leisten müssen. In meiner Praxis in Lohne nehmen wir uns Zeit für das, was Sie gerade erleben. Mit Elementen der Gestaltarbeit und kreativen Methoden – etwa Bildern, Symbolen oder Körperwahrnehmung – kann auch das sichtbar werden, wofür Worte noch fehlen. Mehr über meine Arbeitsweise erfahren Sie hier.
- Raum für Traurigkeit, Leere und Erschöpfung
- Belastungen erkennen, die Kraft rauben
- Kleine, machbare Schritte im Alltag finden
- Wieder Kontakt zu eigenen Bedürfnissen aufnehmen
Wie ein gemeinsamer Weg aussehen kann
Jeder Weg aus einer schweren Phase sieht anders aus. So kann unsere gemeinsame Arbeit aussehen:
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01
Ankommen
Im Erstgespräch erzählen Sie, was Sie bedrückt – so viel oder so wenig, wie Sie möchten.
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02
Verstehen
Wir schauen, was hinter der Niedergeschlagenheit stehen könnte und was Sie gerade brauchen.
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03
Kraft sammeln
Schritt für Schritt entdecken wir, was Ihnen guttut und Energie zurückgibt – ohne Druck.
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04
Weitergehen
Nach und nach entstehen eigene Wege, mit schweren Tagen umzugehen.
Für wen ist diese Unterstützung geeignet?
Die Begleitung kann für Sie passen, wenn Sie sich hier wiedererkennen:
- Sie fühlen sich seit einiger Zeit niedergeschlagen oder leer
- Ihnen fehlt der Antrieb, auch für Dinge, die Ihnen früher wichtig waren
- Sie ziehen sich zurück und wissen nicht recht, warum
- Sie suchen jemanden, mit dem Sie offen sprechen können – auch auf Russisch
- Sie möchten verstehen, was Sie so erschöpft, und wieder mehr Lebendigkeit spüren
Häufige Fragen
Was kann guttun, wenn ich mich niedergeschlagen fühle?
Oft tun kleine Dinge gut: ein fester Tagesrhythmus, etwas Bewegung an der frischen Luft, Kontakt zu vertrauten Menschen. Genauso wichtig ist ein Ort, an dem Sie über das sprechen können, was Sie belastet. In der gestaltorientierten Begleitung schauen wir gemeinsam, was in Ihrer Situation stimmig ist. Hält die Niedergeschlagenheit länger an, sprechen Sie bitte auch mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
Wann sollte ich mir ärztliche Hilfe holen?
Wenn die Niedergeschlagenheit über Wochen anhält, sehr stark wird oder Sie den Alltag kaum noch bewältigen. Ob eine Erkrankung wie eine Depression vorliegt, können nur eine Ärztin, ein Arzt oder eine psychologische Psychotherapeutin bzw. ein psychologischer Psychotherapeut feststellen. Ich stelle keine Diagnosen und begleite keine Erkrankungen – bitte wenden Sie sich dann an Ihre Hausarztpraxis.
Was kostet eine Sitzung und was passiert beim Erstgespräch?
Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten und kostet 60 €. Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung, eine Abrechnung mit Krankenkassen findet nicht statt. Das Erstgespräch (50 Minuten) ist unverbindlich: Wir lernen uns kennen, und Sie entscheiden danach in Ruhe, ob Sie weitermachen möchten.
Kann ich auch online oder auf Russisch begleitet werden?
Ja. Wenn Ihnen der Weg in die Praxis in Lohne (Oldenburg) gerade schwerfällt, können wir uns auch online treffen. Die Gespräche sind auf Deutsch oder auf Russisch möglich.
Was tun, wenn die Niedergeschlagenheit unerträglich wird?
Wenn Sie Gedanken haben, nicht mehr leben zu wollen, holen Sie sich bitte sofort Hilfe. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenlos unter 0800 111 0 111, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 und im Notfall den Rettungsdienst unter 112. Meine Begleitung ersetzt keine Notfallversorgung und keine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung.
Sie müssen nicht warten, bis es von allein besser wird.
In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was Ihnen jetzt guttun könnte.
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