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Maryna Ariefieva-Dobrovolska Heilpraktikerin für Psychotherapie
Brennende Kerze auf einer Fensterbank im weichen Abendlicht, daneben ein Zweig

Trauer und Verlust

Wenn ein Abschied alles verändert – und nichts mehr ist, wie es war.

Ein geliebter Mensch stirbt. Eine Beziehung zerbricht. Die Heimat liegt plötzlich weit weg. Trauer kennt viele Gesichter, und jede verdient Raum. Wenn Sie Hilfe bei der Trauerbewältigung suchen, begleite ich Sie in Lohne (Oldenburg) oder online – behutsam und ohne Zeitdruck.

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Trauer braucht Zeit. Und manchmal einen Menschen, der zuhört.

Leere Holzbank unter einem Baum im Herbst mit fallendem Laub

Was bedeutet Trauer – und wie lässt sich Verlust verarbeiten?

Trauer ist die Antwort auf einen Verlust, der uns wichtig war. Sie ist keine Krankheit und kein Zeichen von Schwäche. Sie zeigt, wie viel uns ein Mensch, ein Ort oder ein Lebensabschnitt bedeutet hat.

Verlust hat viele Formen: der Tod des Partners oder eines Elternteils, eine Trennung, der Abschied von der Heimat, der Verlust von Gesundheit oder Beruf. Oft ist von Trauerphasen die Rede. In Wirklichkeit verläuft Trauer selten geradlinig – Gefühle kommen in Wellen, manchmal Monate später noch einmal mit voller Kraft.

Wie sich Trauer zeigen kann

Trauer äußert sich bei jedem Menschen anders. Häufig erleben Betroffene zum Beispiel:

  • Plötzliche Wellen von Traurigkeit
  • Unruhiger Schlaf und Erschöpfung
  • Wut, Schuldgefühle oder Fragen nach dem Warum
  • Gefühl von Leere und Einsamkeit
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
  • Sehnsucht nach dem, was verloren ging

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf Verlust – und jede Trauer verläuft anders.

Zwei Hände halten behutsam eine Tasse Tee auf einem hellen Holztisch

Wie ich Sie in Ihrer Trauer begleite

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, die Heimat zu verlassen – 2022 musste ich die Ukraine hinter mir lassen. In unseren Gesprächen gibt es kein Richtig oder Falsch. Mit Gestalttherapie und kreativen Methoden schaffen wir Raum für das, was schwer auszusprechen ist: Erinnerungen, Unausgesprochenes, auch Abschiede, die nicht möglich waren. Mehr darüber, wie ich arbeite, lesen Sie unter Mein Ansatz.

  • Dem Schmerz einen geschützten Platz geben
  • Erinnerungen würdigen und Unausgesprochenes ausdrücken
  • Den eigenen Rhythmus der Trauer annehmen
  • Schritt für Schritt wieder Halt im Alltag finden

Wie ein gemeinsamer Weg aussehen kann

Trauerbegleitung folgt keinem festen Fahrplan. Oft entwickelt sich die gemeinsame Arbeit in diesen Schritten:

  1. 01

    Ankommen

    Im Erstgespräch erzählen Sie, was geschehen ist – so viel oder so wenig, wie Sie möchten.

  2. 02

    Raum für den Verlust

    Wir geben Ihren Gefühlen Platz, auch den widersprüchlichen.

  3. 03

    Abschied gestalten

    Mit Gesprächen und kreativen Methoden finden Sie eigene Formen, sich zu verabschieden.

  4. 04

    Weitergehen

    Sie entdecken, wie die Verbindung zum Verlorenen bleiben und das Leben dennoch weitergehen darf.

Ruhiger See im Morgennebel mit sanftem Licht über dem Wasser

Für wen ist diese Unterstützung geeignet?

Eine Trauerbegleitung kann für Sie passen, wenn zum Beispiel:

  • Sie einen nahestehenden Menschen verloren haben – etwa Ihren Partner oder Ihre Partnerin
  • eine Trennung oder Scheidung Sie tief erschüttert hat
  • Sie Ihre Heimat verlassen mussten und sich hier noch fremd fühlen
  • Krankheit oder Jobverlust Ihr Leben aus der Bahn geworfen hat
  • Ihr Umfeld meint, Sie müssten „langsam darüber hinweg sein“

Häufige Fragen

Wie lange dauert Trauer?

Dafür gibt es keine Frist. Manche Menschen spüren nach einigen Monaten wieder mehr Leichtigkeit, bei anderen dauert es Jahre. Jahrestage und Feiertage können alte Gefühle wieder wecken. Das ist kein Rückschritt, sondern ein Teil des Weges.

Welche Phasen hat Trauer?

Häufig werden Trauerphasen beschrieben – etwa Nicht-wahrhaben-Wollen, aufbrechende Gefühle, Suchen und Sich-Trennen sowie ein neuer Bezug zu sich selbst. Diese Modelle können Orientierung geben. Sie sind aber kein Zeitplan: Viele Menschen erleben die Phasen in anderer Reihenfolge oder mehrmals.

Was kostet eine Trauerbegleitung und zahlt die Krankenkasse?

Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten und kostet 60 €. In der Gruppe zahlen Sie 35 € pro Woche. Es handelt sich um Selbstzahlerleistungen – gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Ob eine private Zusatzversicherung etwas erstattet, erfragen Sie bitte direkt bei Ihrer Versicherung.

Kann ich auch online oder auf Russisch über meinen Verlust sprechen?

Ja. Gerade in der Trauer tut es gut, in der eigenen Sprache sprechen zu können. Die Gespräche sind auf Deutsch oder Russisch möglich – in der Praxis in Lohne (Oldenburg), gut erreichbar aus Vechta, oder online von zu Hause aus. Im unverbindlichen Erstgespräch (50 Minuten) klären wir, was für Sie passt.

Was tun, wenn die Trauer mich überwältigt?

Wenn Sie nicht mehr weiterwissen oder an Suizid denken, holen Sie sich bitte sofort Hilfe: beim ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), bei der Telefonseelsorge (0800 111 0 111, rund um die Uhr, kostenlos) oder im Notfall unter 112. Meine Begleitung ersetzt keine Notfallversorgung und keine ärztliche Abklärung.

Ihre Trauer darf da sein.

Wenn Sie spüren, dass Sie jemanden an Ihrer Seite brauchen: Melden Sie sich für ein unverbindliches Erstgespräch – in Lohne oder online.

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