Stress, Überforderung und Burnout
Wenn der Akku leer ist – und selbst Pausen keine Erholung mehr bringen.
Sie funktionieren, aber es kostet immer mehr Kraft. Die Liste wird länger, die Nächte kürzer. Viele Menschen merken erst spät, wie erschöpft sie wirklich sind. Gemeinsam schauen wir hin: Was raubt Ihnen Energie – und was gibt sie Ihnen zurück?
Erstgespräch vereinbaren- Vertraulich
- Individuell
- In Ihrer Sprache
Sie dürfen langsamer werden.
Was bedeutet Burnout – und wann wird Stress zu viel?
Stress an sich ist nichts Schlechtes. Er hilft uns, Leistung zu bringen und Herausforderungen zu meistern. Schwierig wird es, wenn die Belastung dauerhaft bleibt und keine echte Erholung mehr folgt – im Beruf, in der Familie oder bei beidem gleichzeitig.
Der Begriff Burnout beschreibt einen Zustand tiefer Erschöpfung, der sich oft schleichend entwickelt. Anfangs ist es „nur“ Müdigkeit. Später kommen Gereiztheit, innere Leere oder das Gefühl hinzu, nichts mehr zu schaffen. Burnout ist keine Schwäche. Häufig trifft es gerade Menschen, die sehr viel geben.
Mögliche Burnout-Symptome
Diese Anzeichen können auf anhaltende Überforderung oder Burnout hinweisen:
- Anhaltende Erschöpfung und Müdigkeit
- Schlechter Schlaf trotz Müdigkeit
- Gereiztheit und wenig Geduld
- Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit
- Das Gefühl, nie fertig zu werden
- Innere Leere und wenig Freude
Anhaltende körperliche Erschöpfung sollte ärztlich abgeklärt werden – etwa Schilddrüse oder Eisenmangel.
Was tun bei Stress und Überforderung?
Mehr Durchhalten ist selten die Lösung. In unseren Gesprächen geht es darum, genau hinzuschauen: Wo verlieren Sie Kraft? Welche Ansprüche an sich selbst sind vielleicht zu hoch geworden? Mit Gestalttherapie und kreativen Methoden begleite ich Sie dabei, Ihre eigenen Grenzen wieder zu spüren und ernst zu nehmen. Mehr über meine Arbeitsweise lesen Sie unter Mein Ansatz.
- Energieräuber im Alltag erkennen
- Eigene Grenzen wahrnehmen und Nein sagen lernen
- Hohe Ansprüche an sich selbst hinterfragen
- Kleine Inseln der Erholung schaffen
Wie ein gemeinsamer Weg aussehen kann
Jede Begleitung ist anders. Oft entwickelt sich die gemeinsame Arbeit in diesen Schritten:
-
01
Ankommen
Im Erstgespräch erzählen Sie, was Sie gerade belastet – ohne Leistungsdruck.
-
02
Bestandsaufnahme
Wir schauen, was Ihnen Kraft nimmt und was Ihnen bisher geholfen hat.
-
03
Entlastung finden
Schritt für Schritt probieren Sie aus, was im Alltag Druck herausnimmt.
-
04
Neue Balance
Sie entwickeln einen Umgang mit Belastung, der zu Ihrem Leben passt.
Für wen ist diese Unterstützung geeignet?
Die Begleitung kann für Sie passen, wenn Sie merken:
- Sie fühlen sich dauerhaft erschöpft und ausgelaugt
- Beruf, Familie und Pflichten wachsen Ihnen über den Kopf
- Sie können auch im Urlaub oder am Wochenende nicht abschalten
- Sie möchten früh gegensteuern, bevor gar nichts mehr geht
- Sie suchen nach einem Weg zurück zu mehr Leichtigkeit
Häufige Fragen
Was tun bei Burnout?
Ein erster Schritt ist, die eigene Erschöpfung ernst zu nehmen und darüber zu sprechen. Lassen Sie körperliche Ursachen bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt abklären. Begleitend können Gespräche helfen, Belastungen zu sortieren und Entlastung zu finden. Eine Krankschreibung kann ich nicht ausstellen, da ich keine Ärztin bin – dafür ist Ihre Hausarztpraxis die richtige Adresse.
Wie erkenne ich Burnout-Symptome?
Typisch ist eine Erschöpfung, die auch nach Pausen nicht verschwindet. Dazu können Schlafprobleme, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und ein Gefühl innerer Leere kommen. Diese Anzeichen können auf ein Burnout hinweisen, sind aber keine Diagnose. Wichtig ist, sie ärztlich abklären zu lassen.
Was kostet eine Sitzung – und zahlt die Krankenkasse?
Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten und kostet 60 €. Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung, die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten in der Regel nicht. Einen Überblick über alle Angebote finden Sie unter Therapie & Angebote.
Kann ich auch online kommen, wenn mir der Weg nach Lohne zu viel ist?
Ja. Gerade wenn der Kalender ohnehin voll ist, kann eine Online-Sitzung entlasten. Sie ist auf Deutsch oder Russisch möglich. Das Erstgespräch (50 Minuten, unverbindlich) können Sie ebenfalls online oder in der Praxis in Lohne (Oldenburg) wahrnehmen – gut erreichbar auch aus Vechta.
Was mache ich, wenn ich gar nicht mehr kann?
Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte sofort an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, rund um die Uhr, kostenlos) oder im Notfall an die 112. Meine Begleitung ersetzt keine Notfallversorgung und keine ärztliche Abklärung.
Sie müssen nicht erst zusammenbrechen, um sich Unterstützung zu holen.
In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was Ihnen jetzt guttun könnte.
Erstgespräch vereinbaren- Vertraulich
- Individuell
- In Ihrer Sprache
Weitere Themen
-
01
Ängste und innere Unruhe
Wenn Gedanken kreisen und der Körper nicht zur Ruhe kommt – Wege zu mehr innerer Sicherheit.
-
02
Niedergeschlagenheit & Verstimmung
Wenn Freude und Antrieb fehlen und alles schwer wird – Raum, um wieder Halt zu finden.
-
04
Selbstwert und Selbstzweifel
Selbstzweifel verstehen, freundlicher mit sich werden und den eigenen Wert spüren.